Where is Leif? Leif is in Concert – in einer Jazz-Blues-Bar irgendwo in Deutschland.
Auf der Bühne heißt er Poorboy Poul und er kommt aus Kopenhagen. Dort hat Helene, die Barfrau aus Deutschland sein Konzert gesehen. Sie kam nach Kopenhagen, um der alltäglichen Routine in der Bar zu entfliehen, auf der Suche nach Liebe, Musik und nach sich selbst. Aber das wird ja alles im ersten Teil von „LEIF IN CONCERT“ erzählt. Zuerst erzählen wir hier jedoch den Zweiten Teil und somit die Fortsetzung von „Leif in Concert“. Der spielt in Helenes Kneipe und erzählt von ihren Begegnungen, Ihren Musikerfreunden, den Gesprächspärchen und natürlich von Leif.
Die Geschichte verfolgt einen Tag in Helenes Leben als Barfrau. Seit zehn Jahren arbeitet sie schon hier und ist mittlerweile die inoffizielle Chefin des Ladens. Sie verdient gutes Geld, hat
ein angenehmes Leben aber jetzt mit 31 fängt sie an, sich zu fragen, ob das für den Rest Ihres Lebens so weiter gehen soll. Oder kommt da noch mehr?
Auf ihrer Reise nach Kopenhagen hat sie Poorboy Poul in der berühmten Mojo-Bar gesehen. Fasziniert von seiner Musik hat sie ihn in ihre Bar eigeladen und ein Konzert organisiert. Am Tag des Konzertes
spielt unser Film. Er spielt fast komplett in der Bar und wir begleiten Helene bei ihren Begegnungen und Gesprächen. Jedem, dem sie trifft, spielt Helene Leif Musik auf ihrem mp3-Player vor und in
jedem, löst die Musik etwas aus, ein Lächeln, eine Erinnerung oder den unbändigen Wunsch zu tanzen. Nur wir Zuschauer müssen bis zum Konzert am Ende des Films warten, bis wir sie hören dürfen.
Im Laufe des Tages trifft Helene Freunde und Bekannte, Lieferanten, die Bier oder Wein liefern, die Hygieneinspektorin, den jungen Mann, der mit seiner 92-jährigen Oma in die Bar kommt, um zu fragen,
ob sie die Toilette benutzen darf, ihren Chef, der froh ist, dass sie die Bar alleine schmeißt, befreundete Musiker, die heimlich in der Bar proben dürfen. Sie alle füllen schließlich die Bar und
sind das Publikum für Leifs Konzert.
Ihre Lebenswege und Geschichten, so unterschiedlich sie auch sind, finden hier zu einander, durch Helene und durch die Musik Und jede dieser kleinen Begebenheiten ist eines Stück von Helenes großer
Geschichte.
Am Ende sind wir Teil des Konzertpublikums, dieser Familie, die dieses dunkle verrauchte Kellerlokal zum schönstenOrt der Welt macht.
In „Leif in Concert“ werden verschiedene, kleinere und superkleine Geschichten erzählt. Menschen tauchen auf, begegnen sich, interagieren miteinander oder auch nicht - wechseln, bedingen oder
touchieren Geschichten anderer Figuren. An diesem Ort hat jeder mit jedem eine Beziehung selbst wenn man hier Neu ist und alleine in der Ecke sitzt. Der Ort – Eine Jazz und Blues Bar.